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23.03.2019

Klavier + Orchester: SPEZIAL

Hochschule für Musik und Theater, München

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29.40 - 40.60 EUR

KLAVIER + ORCHESTER: SPEZIAL
Glanzlichter der Romantik

Klavierkonzerte von Chopin, Saint-Saëns und Brahms
Solisten: Megumi Bertram, Nathalie Koshokar und Uli König am Klavier
Symphonieorchester Bergisch-Gladbach
Dirigent: Roman Salyutov.

Dieser Konzertabend bietet die nicht alltägliche Gelegenheit, gleich drei Klavierkonzerte an einem Abend zu erleben. Der Pianistenclub hat mit dem Krakowiak, einem Jugendwerk von Chopin, dem bekannten 2. Klavierkonzert von Saint-Saëns und dem großen 2. Klavierkonzert von Brahms drei beliebte Werke der Romantik zu einem Programm vereint.


Frédéric CHOPIN (1810?1849)
Krakowiak F-Dur op. 14 (1828)
Introduzione. Andantino quasi Allegretto ?
Rondo. Allegro non troppo ?
Poco meno mosso
Megumi Bertram, Klavier

Camille SAINT-SAËNS (1835?1921)
Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22 (1868)
Andante sostenuto
Allegro scherzando
Presto
Nathalie Koshokar, Klavier

PAUSE

Johannes BRAHMS (1833?1897)
Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83 (1878?81)
Allegro non troppo
Allegro appassionato
Andante
Allegretto grazioso
Uli König, Klavier


Zu den Werken: Chopin vollendete im Jahr 1828 den Krakowiak op. 14 ? im Alter von 16 Jahren-  , in den beiden darauffolgenden Jahren dann die beiden Klavierkonzerte. Er verarbeitet den traditionell-volkstümlicher Tanz im schnellen 2/4 Takt aus der Region Krakau, den besonders die Akzente auf den schwachen Zeiten auszeichnen. Der große Chopin-Interpret Alfred Cortot zeigte sich begeistert von der fantasievollen Einleitung, die in ausgeprägt slawischer Melodik dem schwungvollen Rondo vorausgeht. Dieses wechselt zwischen profilierten Themen und ausgeprägtem Klavierpassagenwerk, das den Stil der Klavierkonzerte und Études vorwegnimmt. Wenn auch die Unerfahrenheit mit der großen Form und Besetzung spürbar ist, handelt es sich doch um ein ganz erstaunliches Frühwerk von großer Originalität. Camille Saint-Saëns schrieb sein 2. Klavierkonzert in g-Moll in unglaublichen 17 Tagen, um es mit Anton Rubinstein am Dirigentenpult selbst als Solist uraufzuführen. Dass es nicht sofort auf ungeteilte Begeisterung stieß, mag also der Tatsache geschuldet sein, dass für eine seriöse Einstudierung zu wenig Zeit blieb. Doch stellte sich der Erfolg bald ein und es ist bis heute eines der beliebtesten und meistgespielten romantischen Werke der französischen Romantik. Bemerkenswert ist, dass Saint-Saëns mit der Gestaltung der drei Sätze bereits gegen die übliche Satzfolge eines Solokonzerts abweicht: Der (mäßig) langsame Satz macht den Anfang, von großer Ernsthaftigkeit geprägt, die einen sofort fesselt und großartig gesteigert wird. Darauf folgt ein heiterer und virtuoser Scherzo-Satz, der ja eigentlich der viersätzigen Sinfonie vorbehalten ist, und den brillanten Abschluss bildet die mitreißende Tarantella, in der Klavier und Orchester sich einen musikalischen Wettstreit im besten Sinne liefern.

Johannes Brahms war durch den Misserfolg seines 1. Klavierkonzertes d Moll 1859 schwer getroffen und ließ sich bis zum Beginn der Komposition seines zweiten in B Dur 20 Jahre Zeit. Bis zur Fertigstellung und Uraufführung in Budapest mit Brahms selbst am Flügel vergingen weitere drei Jahre. In einem Brief kündigt der Komponist es ironisch als ?ein ganz ein kleines Klavierkonzert? mit einem ganz kleinen zarten Scherzo? an. Allein die Entscheidung für vier Sätze rückt das Werk geradezu demonstrativ in die Nähe der Sinfonie. Die Art, wie das Klavier trotz exponierter Solostellen und höchsten pianistischen Anforderungen mit dem Orchester verwoben ist, hat dafür gesorgt, dass es oft als ?Sinfonie mit obligatem Klavier? bezeichnet wurde. Zudem gestattet das Piano im langsamen Satz über weite Strecken dem Solo-Cello den Vorrang, über dessen Vortrag es grüblerisch zu reflektieren scheint. Das Konzert wurde von Publikum und Kritik sofort positiv aufgenommen und ist seither eines der großen Repertoirestücke der Gattung geblieben.

Der Pianistenclub gastiert zum ersten Mal im Großen Konzertsaal der Hochschule für Musik und Theater, einem der besten Säle Münchens mit etwa 500 Plätzen.
Mit freundlicher Unterstützung durch Dressler Law

 

THERME ERDING

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